So entsteht das Urteil
So bewerten wir Software-Eigenbau mit KI
Wir fragen nicht, ob KI irgendeine Oberfläche erzeugen kann. Wir bewerten, welches verlässliche Produkt ein Team bauen, betreiben und verantworten müsste.
- 01
Funktionskern
Welche Aufgabe muss das Produkt tatsächlich lösen – und welche Plattformbreite wird nur selten gebraucht?
- 02
Daten & Rechte
Welche Daten fließen, wer darf sie sehen und wo müssen Rechte in Suche, Export und KI erneut geprüft werden?
- 03
Integrationen
Welche fremden Systeme, API-Versionen, Webhooks, Limits und Fehlerfälle gehören zum täglichen Betrieb?
- 04
Sicherheit & Recht
Welche Schäden entstehen durch falsche Ergebnisse, Datenabfluss, unbefugte Aktionen oder fehlende Nachweise?
- 05
Dauerbetrieb
Was kostet Monitoring, Support, Updates, Migration, Backup und Wiederherstellung nach dem Prototyp?
- 06
Sinnvoller Schnitt
Welches kleine Eigenprodukt schafft echten Vorteil, ohne eine ganze Plattform zu imitieren?
- 07
Wirtschaftlichkeit
Welche einmaligen und laufenden Vollkosten entstehen über 36 Monate – und bleibt ein Vorteil auch im konservativen Rand der Spanne bestehen?
Der Score von 0 bis 100
Der Score misst Machbarkeit, nicht Produktgleichheit.
Der Score beschreibt, wie realistisch ein klar begrenzter Eigenbau für ein kompetentes kleines Team ist. Er misst weder die Qualität des Originals noch einen prozentualen Funktionsumfang.
- 75–100
- Ein enger Ersatz ist gut beherrschbar.
- 50–74
- Machbar, wenn Grenzen ausdrücklich Teil des Produkts sind.
- 25–49
- Nur ein kleiner interner Ausschnitt ist vernünftig.
- 0–24
- Die Kerninfrastruktur sollte gekauft werden.
Deterministischer Kostenvergleich
KI formuliert Annahmen. Der Rechner entscheidet über keinen Cent.
Jeder Wirtschaftlichkeitsbogen vergleicht denselben begrenzten Umfang über 36 Monate. Die veröffentlichten Geldwerte, Intervalle, Urteile und Break-even-Zeitpunkte entstehen aus einer versionierten Rechenfunktion – nicht aus einer Schätzung im Fließtext.
Kauf-TCO
Einmalkosten + 36 × Monatskosten + interner Vollkostensatz × Einrichtungs- und Verwaltungsstunden.
Eigenbau-TCO
Einmalige und laufende Sachkosten + Delivery-Vollkosten + interne Einrichtungs- und Betriebsarbeit.
Wann wir von Ersparnis sprechen
- Nur eine durchgehend positive Ersparnisspanne erlaubt einen Kostenvorteils-Claim.
- Überlappt die Spanne null, lautet das Urteil „Kein belastbarer Kostenvorteil“.
- Ohne öffentlichen Kaufpreis ist zuerst die tatsächliche Monatsrechnung nötig.
- Break-even wird nur bei konservativ positiver monatlicher Differenz innerhalb der 36 Monate gezeigt.
Ausgeschlossen bleiben Umsatzsteuer, Inflation, Finanzierung, Opportunitätsumsatz und spekulative Produktivitätsgewinne. Der lokale Rechner übermittelt, speichert oder teilt keine eingegebenen Geldwerte.
Redaktionelle Leitplanken
Sponsoring beeinflusst kein Urteil.
- Sponsoren erhalten Sichtbarkeit, aber keine Mitsprache an Score, Text, Reihenfolge oder Quellen.
- Jede Analyse nennt den sinnvollen Eigenbau und die Gründe für eine Kaufentscheidung gleich deutlich.
- KI kann Recherche und Struktur unterstützen; veröffentlichte Aussagen werden redaktionell verantwortet.
- Die Einordnung ist keine Rechts-, Steuer- oder Sicherheitsberatung.
- Fehler und belastbare Aktualisierungen können an mail@pascalebeier.de gemeldet werden.